Web Development · 8 Minuten

Was kostet eine Website in Wien 2026?

Was kostet eine Website in Wien? Preise 2026, laufende Kosten und Förderung
Inhalt

Wenn du in Wien nach Website-Kosten suchst, findest du alles: Pakete ab 790 €, Agenturen, die gar keinen Preis nennen, und Spannen von 500 bis 25.000 €. Das hilft dir ehrlich gesagt wenig.

Darum haben wir uns angeschaut, was es zu dem Thema schon gibt, und nach Zahlen gesucht, die nicht von einer einzelnen Agentur stammen. Die gibt es tatsächlich: Die Wiener Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation hat Ende 2024 ihre Mitglieder gefragt, was sie verlangen.

In diesem Beitrag bekommst du diese Zahlen, die laufenden Kosten, den aktuellen Stand der Förderungen und am Ende die Rechnung, die wirklich zählt. Kleiner Spoiler zur Förderung: Da steht in vielen Artikeln noch etwas, das nicht mehr stimmt.

Die kurze Antwort

Eine Unternehmenswebsite kostet in Wien meistens 3.000 bis 15.000 €, in der Mitte liegen rund 6.000 €. Das sind die Werte aus der Honorarstudie 2024 der Wiener Werbebranche für eine Website mit 20 Seiten, Design und Programmierung zum Fixpreis: Die Hälfte der Agenturen liegt in dieser Spanne, ein Viertel darunter, ein Viertel darüber.

Eine kleinere Website mit fünf Seiten bekommst du günstiger, ein Baukasten kostet fast nichts, und ein großer Online-Shop deutlich mehr. Was du für dein Geld bekommst, unterscheidet sich dabei stärker als der Preis.

Was Wiener Agenturen laut ihrer eigenen Branche verlangen

Die Honorarstudie ist die einzige neutrale Quelle, die wir für Wien gefunden haben. Durchgeführt hat sie das Institut IFES im Auftrag der Fachgruppe, befragt wurden Wiener Agenturen und Designer im Dezember 2024. Die wichtigsten Werte, jeweils der mittlere Wert:

  • Website mit 20 Seiten, Design und Programmierung: 6.000 €, die mittlere Hälfte zwischen 3.000 und 15.000 €
  • Konzept einer Website mit Struktur und Navigation: 2.000 €
  • Text für eine Seite: 325 €
  • Einbindung eines Shopsystems: 3.000 €
  • Eine Agenturstunde: 110 €, bei Ein-Personen-Unternehmen 100 €, bei größeren Agenturen 125 €

Spannend ist ein Satz aus der Studie selbst: Die Stundensätze liegen trotz Teuerung unter den Werten der Studien von 2007 und 2018, und als einen Grund nennt sie die KI, die einen Teil der Arbeit schneller macht. Webdesign ist in Wien also nicht teurer geworden, eher im Gegenteil.

Drei Wege, drei Preisklassen

  • Baukasten, 0 bis 40 € im Monat. Wix, Jimdo und Co.: Du setzt deine Inhalte selbst in eine Vorlage. Für eine digitale Visitenkarte reicht das. Willst du später umziehen, fängst du meist von vorne an, weil sich eine Baukasten-Website nicht mitnehmen lässt.
  • Freelancer, etwa 1.000 bis 5.000 €. Direkter Draht, kurze Wege. Die Qualität schwankt hier am stärksten, also schau genau hin, ob jemand nur gestaltet oder auch Texte schreibt und weiß, wie man bei Google gefunden wird.
  • Agentur, etwa 3.000 bis 15.000 € und mehr. Strategie, Texte, Design und Technik aus einer Hand. Frag nach, wer an deinem Projekt arbeitet und ob das dieselbe Person ist, die mit dir spricht.

Dazu gibt es in Wien inzwischen viele Pakete ab 790 oder 990 €. Für einen sehr einfachen Auftritt können die passen. Lies aber genau, was drin ist: Wer schreibt die Texte? Sind Fotos dabei? Kosten Buchung, SEO oder ein Blog extra? Und was kostet die Wartung jeden Monat? Über drei Jahre gerechnet wird aus einem günstigen Einstieg schnell ein Vielfaches. Wie sich die Kosten im Detail zusammensetzen, haben wir für Website-Kosten in Österreich aufgeschlüsselt.

Ist Wien teurer als der Rest von Österreich?

Kurz: Dafür gibt es keinen Beleg. Wir haben nach aktuellen Zahlen gesucht, die Wien mit den anderen Bundesländern vergleichen, und keine gefunden. Den Preis bestimmt der Anbieter, nicht die Postleitzahl: Eine große Agentur mit Projektleitung und Büro im 1. Bezirk rechnet anders als ein Freelancer in der Donaustadt.

Eher drückt Wien die Preise. Die Wiener Fachgruppe Werbung zählt 11.850 aktive Mitglieder, mehr als ein Drittel aller in Österreich (WKO, Stand Ende 2025). Mehr Anbieter heißt mehr Wettbewerb.

Wir sitzen übrigens in Salzburg und verlangen für Wien dieselben Preise wie überall. Das erste Gespräch führen wir per Video oder bei dir vor Ort. Wie wir für Unternehmen in Wien arbeiten, steht auf unserer Seite zu Webdesign in Wien.

Die laufenden Kosten

Mit dem Preis für die Erstellung ist es nicht getan. Jeden Monat kommen dazu:

  • Domain: Eine .at-Domain kostet rund 3 € im Monat, also etwa 36 € im Jahr. Eine .wien-Domain gibt es auch, um rund 60 € im Jahr. Bei Google bringt sie keinen Vorteil, sie ist eine Frage des Geschmacks.
  • Hosting: 5 bis 30 € im Monat für eine normale Unternehmenswebsite.
  • Wartung: 20 bis 200 € im Monat, je nachdem, ob nur Updates laufen oder jemand die Seite auch inhaltlich für dich pflegt.

Zusammen sind das meist 30 bis 230 € im Monat. Du musst es so sehen: Über drei Jahre kann der Betrieb so viel kosten wie die Erstellung selbst. Frag darum bei jedem Angebot nach dem Preis für drei Jahre, nicht nur nach dem Einstieg.

Förderung für die Website in Wien: der Stand im Oktober 2026

Hier steht in vielen Artikeln noch etwas, das nicht mehr stimmt. Darum ganz genau:

  • KMU.DIGITAL ist vorbei. Das Budget ist seit Juni 2026 ausgeschöpft, seitdem kannst du keinen Antrag mehr stellen. Am 18. September 2026 kam dann die Nachricht, dass das Programm ab 2027 nicht fortgeführt wird, wegen der Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt. So steht es auch auf kmudigital.at. Bis dahin war die Erstellung einer Website mit bis zu 30 % förderbar. Wenn dir also jemand heute noch eine Website „mit KMU.DIGITAL-Förderung“ anbietet, frag nach, wie das gehen soll.
  • Die Wirtschaftsagentur Wien fördert eine Website allein nicht. Ihre Förderung Digitalisierung zahlt zwar 50 % von Projekten ab 10.000 €, schließt aber „Webseiten-Erstellung oder Erneuerung, Webshops als Einzelmaßnahme“ ausdrücklich aus. Gefördert werden Projekte, die Abläufe im Betrieb verändern.
  • Lebendiges Grätzl fördert Klein- und Kleinstbetriebe mit Geschäftslokal im Erdgeschoß mit 25 %, in manchen Gebieten 35 %, ab 7.500 € Projektvolumen, auch bei digitalen Lösungen. Ob eine Website dazuzählt, ist nicht eindeutig geregelt.

Ganz ehrlich: Eine reine Website-Förderung gibt es in Wien gerade nicht. Ist deine Website Teil eines größeren Projekts, etwa mit einer Online-Buchung, die direkt in deine Kundenverwaltung läuft, lohnt sich die Frage bei der Wirtschaftsagentur, und zwar bevor du einen Auftrag vergibst: Gefördert wird nur, was nach dem Antrag beginnt. Ob du die Website steuerlich als Investition absetzen kannst, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.

Was rechtlich dazugehört

  • Impressum: Pflicht für jede Unternehmenswebsite in Österreich, nach dem E-Commerce-Gesetz und je nach Fall nach Mediengesetz und UGB. Fehlt es, drohen nach dem E-Commerce-Gesetz bis zu 3.000 € Strafe.
  • Datenschutz und Cookies: Cookies, die nicht nötig sind, nur mit Einwilligung, und Ablehnen muss so einfach sein wie Zustimmen. Schriften gehören auf deinen eigenen Server: 2022 haben in Österreich Tausende Unternehmen Abmahnbriefe bekommen, weil ihre Website Schriften direkt von Google geladen hat.
  • Barrierefreiheit: Seit 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsgesetz für Websites, über die Privatkunden etwas kaufen oder buchen können, also Shops und Seiten mit Online-Buchung. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Umsatz, und eine reine Informationsseite ist nicht betroffen. Laut einer Studie von EY erfüllten 2025 nur 2 von 100 österreichischen Websites die Vorgaben. Wer neu baut, denkt es am besten gleich mit, denn Nachrüsten ist meist teurer.

Diese Punkte gehören in jedes Angebot. Fehlt einer, frag nach, was er extra kostet.

Netto oder brutto?

Ein Punkt, den fast niemand erklärt: Agenturen nennen ihre Preise meist netto. Bist du Kleinunternehmer mit bis zu 55.000 € Umsatz im Jahr, kannst du dir die Umsatzsteuer nicht zurückholen. Für dich ist eine Website um 5.000 € netto in Wahrheit eine um 6.000 €. Rechne das beim Vergleichen mit.

Die Rechnung, die wirklich zählt

Alle reden über den Preis pro Seite. Die wichtigere Frage ist: Was muss deine Website bringen, damit sie sich rechnet?

Nimm dir ein Blatt Papier und rechne kurz mit. Was ist ein neuer Kunde bei dir über ein Jahr wert? Sagen wir 1.000 €. Dann hat sich eine Website um 6.000 € bezahlt gemacht, sobald sie dir im Jahr sechs Kunden bringt, die sonst nicht gekommen wären. Ab dann verdient sie Geld.

Ein Beispiel aus Wien: SGV, ein Anbieter für Erlebnisse und Events, bekommt über die Website, die wir gebaut haben, jeden Monat über 30 Buchungen. Die Seite steht seit über zwei Jahren bei Google auf Platz 1 für den wichtigsten Suchbegriff der Branche in Wien. Das Projekt lag bei uns auf der mittleren Preisstufe.

Damit das klappt, muss die Website in Wien gefunden werden: im eigenen Bezirk, in Google Maps und immer öfter in ChatGPT. Ein schönes Design bringt keine Anfragen, wenn die Seite niemand findet.

Was eine Website bei uns kostet

Wir sagen dir unsere Preise, weil du sie ohnehin vergleichst:

  • Launch, ab 3.900 €: eine Website mit bis zu fünf Seiten, Texte, Design und technisches SEO inklusive, in drei Wochen online.
  • Growth, ab 6.900 €: eine größere Website mit Strategie und SEO, etwa mit Online-Buchung oder einer eigenen Seite für jede Leistung.
  • Mehr als eine Website, ab 10.000 €: dazu eine eigene Marke und ein Design-System.

Der Preis steht fest, bevor wir anfangen. Alles im Detail steht auf unserer Preisseite.

Kurz zu uns

Servus, wir sind Studio Erlach, eine Marketingagentur aus Salzburg. Wir sorgen dafür, dass neue Kunden dich bei Google und in ChatGPT zuerst finden, in Wien genauso wie in ganz Österreich.

Willst du wissen, was deine Website kostet? Angebot anfragen: Du sagst uns kurz, was du brauchst, und bekommst ein Angebot mit festem Preis. Lieber erst kurz reden? Gespräch buchen.

FAQ

Häufige Fragen.

Deine Frage ist nicht dabei?

hello@studioerlach.com
Was kostet eine einfache Website in Wien?
Eine einfache Website mit wenigen Seiten bekommst du bei Freelancern ab etwa 1.000 €, bei Agenturen meist ab 3.000 €. Ein Baukasten kostet 0 bis 40 € im Monat, die Arbeit machst du dann selbst. Bei uns startet eine Website mit bis zu fünf Seiten ab 3.900 €, mit Texten, Design und technischem SEO.
Was kostet eine Website im Monat?
Für Domain, Hosting und Wartung meist 30 bis 230 € im Monat. Eine .at-Domain kostet rund 36 € im Jahr, Hosting 5 bis 30 € im Monat und Wartung 20 bis 200 € im Monat, je nachdem, wie viel jemand für dich pflegt.
Gibt es in Wien eine Förderung für die Website?
Eine reine Website-Förderung gibt es im Oktober 2026 nicht. Das Budget von KMU.DIGITAL ist seit Juni 2026 ausgeschöpft, und seit 18. September 2026 steht fest, dass das Programm ab 2027 nicht fortgeführt wird, und die Wirtschaftsagentur Wien schließt die Erstellung einer Website als Einzelmaßnahme aus. Ist die Website Teil eines größeren Digitalisierungsprojekts, frag vor dem Start bei der Wirtschaftsagentur nach.
Ist eine Website in Wien teurer als in anderen Bundesländern?
Dafür gibt es keinen Beleg. Den Preis bestimmt der Anbieter, nicht der Ort. In Wien gibt es mit 11.850 Mitgliedern die meisten Werbe-Unternehmen Österreichs und damit auch den meisten Wettbewerb.
Muss meine Website barrierefrei sein?
Wenn Privatkunden über deine Website etwas kaufen oder buchen können, gilt seit 28. Juni 2025 das Barrierefreiheitsgesetz. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Umsatz. Reine Informationsseiten sind nicht betroffen.
Wie lange dauert es, bis meine Website online ist?
Eine Website mit bis zu fünf Seiten ist bei uns nach drei Wochen online. Größere Projekte mit Buchung oder Shop brauchen länger, den Zeitplan bekommst du mit dem Angebot.
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