Du willst eine Website erstellen lassen, aber die Angebote liegen irgendwo zwischen 500€ und 50.000€. Wie können die Website-Kosten so unterschiedlich sein? Und was brauchst du eigentlich wirklich?
In diesem Beitrag zeigen wir dir die drei Preisstufen, in denen du dich in Österreich bewegst, egal ob du nach Website-Kosten oder Webdesign-Kosten suchst. Was du in jeder Stufe bekommst, wo die Grenzen sind und für wen welches Budget Sinn macht.
Am Ende weißt du genau, wo du dich einordnen kannst. Wenn du wissen willst, welche drei Prinzipien jede Website braucht, um überhaupt Kunden zu bringen, lies parallel auch diesen Artikel.
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Kurz zu uns
Servus, wir sind Studio Erlach, eine Marketingagentur aus Salzburg. Wir haben mit 500€-Websites gearbeitet und genauso mit Projekten, die deutlich über 10.000€ lagen. Deshalb können wir dir ganz gut einschätzen, was du bei jeder Preisstufe an Leistung bekommst, und was es zu beachten gibt.
In der Regel bewegst du dich bei den Website-Preisen in einer der folgenden drei Stufen.
Stufe 1: 500–4.000€, Einsteiger Freelancer
Bei geringerem Budget muss fast immer an irgendeiner Stelle gespart werden. Vom Freelancer nicht, er will ja auch nicht für einen 10€-Stundenlohn arbeiten.
Die Folge: Es wird auf Standardlösungen zurückgegriffen. Templates, vorgefertigte Websites, bei denen im Endeffekt nur noch der Inhalt ausgetauscht wird.
Oder der Freelancer steht am Anfang seiner Karriere und bietet seine Leistung bewusst günstiger an, um Portfolio und Erfahrung aufzubauen.
Was dir in dieser Stufe oft fehlt:
- Echte Strategie
- Tiefgehendes lokales SEO für deine Region
- Verkaufspsychologisches Copywriting
- Ein Konzept für Conversion, was übrigens der häufigste Grund ist, warum Websites keine Anfragen bringen
Der Kunde muss oft selbst viel mitdenken. Der Freelancer exekutiert, was ihm vorgegeben wird. Die Zusammenarbeit fühlt sich mehr an wie ein zusätzlicher Mitarbeiter, den man managen muss, und weniger wie der Kauf eines fertigen Produkts.
Nichtsdestotrotz hat diese Stufe ihre Berechtigung. Es muss auch Websites geben, die erschwinglich sind.
Für wen passt das?
Hobbyprojekte. Startups am absoluten Anfang. Solo-Founder, die gerade erst durchstarten und einfach mal eine Homepage erstellen lassen wollen. Der Hauptgedanke hier: von keiner Website zu einer Website.
Stufe 2: 4.000–10.000€, Spezialist
Hier wird es interessant. Hier werden Websites zu Verkaufsmaschinen.
Das Budget reicht jetzt, um eine Website wirklich durchdacht umzusetzen. Mit Strategie, individuellem Webdesign, lokalem SEO und verkaufspsychologischem Copywriting.
Das Kernprinzip: Alles aus einer Hand.
Eine Person denkt das gesamte Projekt. Das bedeutet:
- Keine internen Übergaben zwischen Designer, Entwickler und Texter
- Keine verloren gegangenen Informationen
- Keine langen Feedback-Schleifen
- Ein Ansprechpartner, der dein gesamtes Projekt im Kopf hat
Für wen passt das?
Kleine bis mittelgroße Unternehmen, die eine Website erstellen lassen und dabei Ergebnisse wollen, keine digitale Visitenkarte, die einfach nur in der Ecke sitzt.
In der Regel ist das der Sweet Spot für die meisten Unternehmen im DACH-Raum. Hier arbeiten wir: Launch kostet ab 3.900 €, am unteren Rand dieser Stufe, Growth ab 6.900 €, größere Projekte ab 10.000 €.
Du hast dich für einen Profi entschieden? In unserem Artikel Was kostet professionelles Webdesign? erfährst du genau, was in einem professionellen Projekt drinsteckt und worauf du bei Angeboten achten solltest.
Beispiele aus unserer Arbeit
ALPAI 26, ein KI-Consulting-Unternehmen aus der Schweiz. Hier konnten wir mit verkaufspsychologischen Inhalten, detailliertem Design und effektiver Kommunikation mit den Besuchern ein wirklich starkes Ergebnis erzielen.
Shooting Guns Vienna, ein Schießstand in Wien. Vom Design her war das nicht unsere aller-allerbeste Leistung. Aber die Seite generiert mittlerweile über 30 monatliche Buchungen auf Autopilot. Warum? Weil die Strategie stimmt und die Seite bei Google auf Platz 1 für „Schießstand Wien“ rankt.
Das zeigt: Wenn Strategie und SEO stimmen, bringt die Website Ergebnisse, auch ohne Hochglanz-Optik.
Stufe 3: 10.000–50.000€+, Agenturen
Das Kernprinzip: Für jeden Bereich ein Spezialist.
- Stratege
- UX-Designer
- Texter
- Entwickler
- SEO-Experte
- Projektmanager
Das erlaubt es, sehr komplexe Projekte zu stemmen, die eine einzelne Person gar nicht mehr abdecken könnte.
Die Trade-offs:
- Interne Übergaben verlangsamen Änderungs-Loops
- Mehr Kommunikation zwischen mehreren Parteien
- Wesentlich höhere Kosten
- Oft weniger persönliche Nähe zum Projekt, dein Ansprechpartner ist meistens nur der Projektmanager, nicht das Mastermind hinter dem Projekt
Für wen passt das?
Große Unternehmen und Konzerne mit mehreren Stakeholdern und internen Teams. Portale und Plattformen, die über eine klassische Website hinausgehen und Richtung Software gehen.
Für die meisten kleinen bis mittelgroßen Unternehmen ist diese Stufe überdimensioniert.
Beispiel: Red Bull
Hinter einer Red Bull-Website steckt ein gigantisches Marketing-Team, ein Sales-Team, ein Event- und Projekt-Team. Das alles wird in eine Website integriert. Eine einzelne Person könnte den Anforderungen gar nicht gerecht werden.
Solche Unternehmen haben oft sogar interne Teams, die sich um Teile der Website kümmern.
Was bestimmt die Website-Preise in Österreich?
Egal in welcher Stufe du landest, diese Faktoren entscheiden, ob du am oberen oder unteren Ende bezahlst:
Tiefe der Strategie. Wo klickt der User? Was steht auf dem Button? Alle diese Details entscheiden, ob aus einem Besucher ein Kunde wird oder nicht.
Custom Design vs. Template. Ein eigenständiges Design, das zu deiner Marke passt, kostet mehr als ein ausgetauschtes Template, macht aber einen riesigen Unterschied in der Wahrnehmung.
SEO von Anfang an. Damit deine Seite von Suchmaschinen und mittlerweile auch KI-Chatbots gefunden wird. Mehr dazu auf unserer SEO-Leistungsseite.
Komplexität der Seite. Online-Shop? Mehrere Sprachen? Integrationen und Prozess-Automatisierung mit anderer Software, damit alles als ein großes Ganzes zusammenspielt?
Verkaufspsychologisches Copywriting. Oft der unterschätzteste Faktor. Gute Texte verkaufen, schlechte Texte kosten Geld. Ein gut gebauter Sales Funnel verstärkt das nochmal um Faktor 10.
Support nach dem Launch. Was passiert, wenn das Projekt abgeschlossen ist? Bist du allein, oder gibt es weiterhin Betreuung?
Die richtige Frage
In unseren Augen lautet die eigentliche Frage nicht „Was kostet die Website?“, sondern:
Was bringt die Website?
Im Beispiel von Shooting Guns Vienna hat sich die Seite längst mehrfach abbezahlt. Eine 5.000€-Website, die monatlich 2 zusätzliche Kunden bringt, zahlt sich meist schon innerhalb eines Monats zurück. Eine 500€-Website, die gar nichts bringt, kostet dich jeden Monat, den sie existiert.
Denn egal von welchem Marketing-Kanal deine Interessenten kommen, Werbeanzeigen, Empfehlungen, Social Media, die Website ist am Ende immer das Auffangbecken.
Unsere Preise und für wen wir arbeiten
Unsere Websites kosten ab 3.900 € (Launch: bis zu fünf Seiten, in drei Wochen live, mit Texten und technischem SEO) oder ab 6.900 € (Growth: eine größere Website mit Sales Funnels, SEO und Strategie, bevor das Design beginnt). Größere Projekte bieten wir ab 10.000 € individuell an. Du bekommst einen Festpreis vor dem Start, keinen Stundensatz, und die Seite gehört dir. Wer Hosting, Wartung und kleine Änderungen nicht selbst übernehmen will, nimmt optional Sorgenfrei dazu: 179 € im Monat. Eine genaue Aufschlüsselung der Pakete findest du auf unserer Preisseite.
Wir arbeiten vor allem mit lokalen Dienstleistungsunternehmen in Österreich, Beratern, Anwälten, Ärzten, Immobilienmaklern, Handwerksbetrieben, Gyms und Freizeitanlagen. Überall dort, wo die Website ein klares Ziel hat: mehr Anfragen, mehr Buchungen, mehr qualifizierte Leads.
Unsere Kunden bekommen:
- Eine auf Verkaufspsychologie aufgebaute Website
- Individuelles Design für ihre Marke
- Lokales SEO für mehr Sichtbarkeit in ihrer Region, speziell in Salzburg und Umgebung
- Erweiterte Funktionen wie Online-Zahlungen oder Prozess-Automatisierung
Wenn du bereit bist zu investieren
Was kostet deine Website bei uns? Angebot anfragen: Das dauert keine Minute, und das Angebot mit festem Preis kommt innerhalb eines Werktags. Lieber erst kurz reden? Gespräch buchen.
Weiterführend: Wenn du wissen willst, welche drei Prinzipien jede Website braucht, um Kunden zu bringen, findest du das in unserem Artikel 3 Prinzipien für eine Website, die Kunden bringt. Und wenn deine aktuelle Website schon existiert, aber keine Anfragen bringt, lies Ihre Website bringt keine Anfragen? Daran liegt es.
Versteckte Website-Kosten, die niemand erwähnt
Neben dem eigentlichen Website-Projekt gibt es laufende Website-Kosten, die bei jeder Seite anfallen, egal ob vom Freelancer oder von der Agentur. Hier eine ehrliche Übersicht:
- Domain: 10–20€ pro Jahr. Deine Adresse im Internet.
- Hosting: 5–30€ pro Monat, je nach Anforderung. Für die meisten KMU-Websites reichen 5–10€.
- SSL-Zertifikat: Meist kostenlos (Let’s Encrypt). Pflicht für jede seriöse Website.
- Wartung & Updates: 30–80€ pro Monat. Sicherheitsupdates, Backups, technische Betreuung. Ohne Wartung veraltet jede Website.
- Content-Erstellung: Texte, Fotos, Videos, variabel, aber oft unterschätzt. Guter Content ist der wichtigste Faktor für SEO und Conversion.
- Laufendes SEO: 200–500€ pro Monat (optional, aber empfohlen). Ohne laufende Optimierung verlierst du langfristig Sichtbarkeit.
Wichtig: Diese Webdesign-Kosten sind kein Grund, kein Projekt zu starten. Sie sind einfach Teil der Realität, und wer sie von Anfang an einplant, wird nicht überrascht.
Förderungen für Websites in Österreich
Was viele nicht wissen: Es gibt in Österreich mehrere Förderprogramme, die einen Teil der Website-Kosten abdecken können. Hier die wichtigsten:
- KMU.DIGITAL: Bis zu 50% Förderung, maximal 6.000€. Für Digitalisierungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen. Eines der beliebtesten Programme.
- Landes-Förderprogramme: Je nach Bundesland gibt es eigene Fördertöpfe für Digitalisierung. In Salzburg zum Beispiel über die Wirtschaftsförderung des Landes.
- AWS Digitalisierung: Für innovative digitale Projekte. Besonders relevant, wenn deine Website mit Automatisierungen oder spezieller Software kombiniert wird.
- WKO Beratungsförderung: Fördert strategische Beratung rund um die Digitalisierung deines Unternehmens.
Die Voraussetzungen ändern sich regelmäßig. Erkundige dich bei deiner lokalen WKO-Stelle, die können dir genau sagen, welche Förderungen aktuell für dich in Frage kommen.



