Du hast dich entschieden: kein Baukasten, kein Template aus der Schublade. Du willst jemanden beauftragen, der dir eine Website baut, die wirklich funktioniert.
Jetzt die Frage: Was kostet professionelles Webdesign eigentlich? Und vor allem, was genau bezahlst du da?
In diesem Beitrag geben wir dir eine ehrliche Aufschlüsselung. Was in einem professionellen Webdesign-Projekt tatsächlich drinsteckt, warum die Preise so unterschiedlich sind und worauf du achten solltest, bevor du ein Angebot annimmst.
Wenn du einen breiteren Überblick willst, von Baukasten bis Agentur, von 500€ bis 50.000€, dann schau dir unseren Artikel Was kostet eine Website in Österreich? an. Der hier geht tiefer: nur professionelles Webdesign. Das, was wir jeden Tag machen.
Das Video zum Beitrag: Was kostet eine Website 2026?, auf YouTube ansehen
Kurz zu uns
Servus, wir sind Studio Erlach, eine Marketingagentur aus Salzburg. Wir machen das seit Jahren, nicht als Hobby, nicht nebenbei: Das ist unser Beruf. Wir haben Projekte ab 3.000€ gemacht und genauso welche über 10.000€. Wir kennen beide Seiten und können dir ehrlich sagen, was du für dein Geld bekommst.
Die ehrliche Antwort: 4.000 bis 10.000 €
Für die meisten kleinen bis mittelgroßen Unternehmen liegt professionelles Webdesign zwischen 4.000 und 10.000 €. Das ist der Bereich, in dem du eine durchdachte, individuelle Website bekommst, mit Strategie, SEO und einem Design, das nicht nach Template aussieht.
Unter 4.000 €? Dann muss irgendwo gespart werden. Entweder beim Design, bei der Strategie oder beim SEO. Das kann okay sein, wenn du gerade erst anfängst. Aber wenn deine Website Kunden bringen soll, ist das meistens zu wenig.
Über 10.000€? Dann reden wir über komplexe Projekte. Online-Shops, Mehrsprachigkeit, Automatisierungen, oder du arbeitest mit einer Agentur, die ihren Overhead auf dich umlegt.
Die Frage ist also nicht nur: Was kostet es? Sondern: Was bekommst du dafür?
Was in einem professionellen Webdesign-Projekt drinsteckt
Viele denken bei „Webdesign“ nur an hübsche Farben und Layouts. Aber der Design-Teil ist vielleicht 30% des Projekts. Der Rest ist Strategie, Technik und Inhalte. Hier eine ehrliche Aufschlüsselung:
1. Strategie & Konzept
Bevor ein einziger Pixel gestaltet wird: Wer ist deine Zielgruppe? Was soll die Website leisten? Welche Suchbegriffe sind relevant? Wie ist der Wettbewerb aufgestellt?
Das ist der Teil, den Baukästen nicht können. Und der Teil, der am Ende entscheidet, ob deine Website Kunden bringt oder nur existiert. Die drei Prinzipien, die jede Website braucht, fangen genau hier an.
2. Individuelles Design
Kein Template, kein Theme aus dem Baukasten. Ein individuelles Webdesign, das zu deiner Marke passt und auf deine Zielgruppe zugeschnitten ist. Farben, Typografie, Layout, Bildsprache, alles aufeinander abgestimmt.
Das ist es, was Besucher in den ersten 0,05 Sekunden wahrnehmen. Und ja, es macht einen Unterschied.
3. Entwicklung & Technik
Sauberer Code. Schnelle Ladezeiten. Responsive auf allen Geräten. Ein Content-Management-System, mit dem du Inhalte selbst pflegen kannst. DSGVO-konforme Formulare. SSL. Strukturierte Daten für Google.
All das sieht der Besucher nicht. Aber Google sieht es, und es entscheidet direkt über dein Ranking.
4. SEO-Grundgerüst
Jede professionelle Website sollte mit einer soliden SEO-Basis ausgeliefert werden: Meta-Tags, saubere URL-Struktur, Ladezeit-Optimierung, interne Verlinkung, strukturierte Daten. Ohne das ist die schönste Website bei Google unsichtbar.
Für nachhaltiges Ranking brauchst du zusätzlich laufende SEO-Betreuung, aber die Grundlage muss ab Tag 1 stimmen.
5. Inhalte & Texte
Die meisten Webdesigner liefern eine leere Hülle und sagen: „Jetzt brauchen wir noch Ihre Texte.“ Das ist wie ein Restaurant, das den Tisch deckt, aber kein Essen serviert.
Bei uns sind verkaufspsychologische Texte Teil des Projekts. Weil wir wissen, wie deine Zielgruppe denkt, und weil Texte der unterschätzteste Conversion-Faktor überhaupt sind.
Warum kostet Webdesigner A 2.000€ und Webdesigner B 8.000€?
Stell dir vor, du bekommst zwei Angebote. Beide sagen „professionelle Website, 5 Seiten, responsive“. Aber einer kostet 2.000€, der andere 8.000€. Wie kann das sein?
Hier die ehrlichen Gründe:
- Erfahrung. Jemand mit 10 Jahren Erfahrung löst in 2 Stunden, wofür ein Anfänger 2 Tage braucht. Und das Ergebnis ist besser.
- Strategie. Der günstige Webdesigner setzt um, was du ihm sagst. Der teurere fragt zuerst: Was willst du eigentlich erreichen? Das spart dir langfristig Geld, weil die Website von Anfang an richtig aufgebaut ist.
- SEO. Viele günstige Angebote enthalten kein SEO. Du bekommst eine hübsche Seite, die niemand findet. Dann zahlst du nochmal extra für SEO, oder die Seite bringt einfach nichts.
- Texte. Sind professionelle Texte inklusive oder musst du die selbst schreiben? Texte machen oder brechen eine Website.
- Support. Was passiert nach dem Launch? Bist du allein, oder gibt es Ansprechpartner bei Problemen?
Der Preis allein sagt wenig. Es geht darum, was im Angebot drin ist, und was nicht.
Freelancer vs. Agentur, der ehrliche Preisvergleich
Eine klassische Webdesign-Agentur berechnet für dasselbe Projekt oft das Doppelte bis Dreifache eines spezialisierten Freelancers. Warum?
- Agenturen haben Overhead: Büro, Projektmanager, Buchhaltung, Sales-Team. Das alles bezahlst du mit.
- Bei einer Agentur arbeitest du mit einem Projektmanager. Der redet mit dir. Ein anderer designt. Ein dritter programmiert. Dazwischen geht Information verloren.
- Beim Freelancer bekommst du alles aus einer Hand. Schnellere Kommunikation, niedrigere Kosten, persönlichere Betreuung.
Das heißt nicht, dass Agenturen schlecht sind. Für große Konzerne mit komplexen Anforderungen und mehreren Stakeholdern machen sie Sinn. Aber für die meisten kleinen bis mittelgroßen Unternehmen ist ein spezialisierter Freelancer die bessere Wahl.
Mehr dazu in unserem Vergleich: Webdesign Agentur vs. Freelancer.
Red Flags in Webdesign-Angeboten
Worauf du achten solltest, bevor du unterschreibst:
- „Website ab 499€“, für diesen Preis bekommst du ein Template mit deinem Logo drauf. Keine Strategie, kein SEO, kein individuelles Design. Kann für den Anfang okay sein, aber erwarte keine Ergebnisse.
- Kein Portfolio. Wenn ein Webdesigner dir keine echten Referenzprojekte zeigen kann, ist das ein Warnsignal. Frag nach konkreten Ergebnissen, nicht nur nach Screenshots.
- Monatliche Bindung ohne Eigentumsrecht. Manche Anbieter „vermieten“ dir die Website für 99€/Monat, aber du besitzt sie nie. Kündigst du, ist die Seite weg. Das ist ein Geschäftsmodell, kein Webdesign.
- „SEO-optimiert“ ohne Details. Jeder schreibt das ins Angebot. Frag konkret: Welche Keywords? Welche On-Page-Maßnahmen? Gibt es strukturierte Daten? Wenn die Antwort vage ist, ist das SEO es auch.
- Kein Strategiegespräch vor dem Angebot. Wer dir ein Angebot schickt, ohne dein Unternehmen zu verstehen, kann keine gute Website bauen. Punkt.
Was die Daten sagen
Stundensätze für IT-Dienstleister in Österreich liegen am Markt meist zwischen 80€ und 150€. Bei einem typischen Website-Projekt von 40 bis 80 Stunden ergibt das 3.200€ bis 12.000€, genau der Bereich, über den wir hier sprechen.
Der Stundensatz allein sagt aber wenig. Entscheidend ist die Effizienz: Ein erfahrener Webdesigner, der in 40 Stunden ein besseres Ergebnis liefert als ein Anfänger in 80, ist am Ende günstiger, auch wenn sein Stundensatz höher ist.
Unsere Webdesign-Preise
Wir arbeiten mit festen Projektpreisen, nicht mit Stundensätzen. So weißt du von Anfang an, was es kostet, keine Überraschungen.
Unsere Websites kosten ab 3.900 € (Launch) oder ab 6.900 € (Growth), größere Projekte bieten wir ab 10.000 € individuell an. Bezahlt wird meist zur Hälfte bei Auftrag und zur Hälfte zum Livegang. Eine genaue Aufschlüsselung unserer Pakete findest du auf unserer Preisseite.
Was immer inklusive ist:
- Strategie & Konzept
- Individuelles Design, kein Template
- Responsive Entwicklung
- SEO-Grundgerüst
- Verkaufspsychologische Texte
- Content-Management-System
- DSGVO-konforme Umsetzung
- 30 Tage Support nach Launch
Was das in der Praxis bedeutet, siehst du am besten an einem echten Beispiel: Wie wir für einen Kunden von 0 auf 30+ Buchungen pro Monat gekommen sind.
Die Frage, die du eigentlich stellen solltest
Die meisten fragen: „Was kostet die Website?“ Die bessere Frage ist: „Was bringt sie mir?“
Eine 5.000€-Website, die dir 5 neue Kunden pro Monat bringt, zahlt sich in den meisten Branchen innerhalb von Wochen zurück. Eine 500€-Website, die nichts bringt, kostet dich jeden Monat, den sie existiert, in Form von entgangenen Anfragen.
Professionelles Webdesign ist kein Kostenfaktor. Es ist eine Investition mit messbarem Return.
Wenn du bereit bist
Was kostet deine Website bei uns? Angebot anfragen: Das dauert keine Minute, und das Angebot mit festem Preis kommt innerhalb eines Werktags. Lieber erst kurz reden? Gespräch buchen.
Weiterführend: Wenn du einen Gesamtüberblick aller Preisstufen willst, von Baukasten bis Agentur, lies Was kostet eine Website in Österreich?. Und wenn du wissen willst, welche drei Dinge jede Website braucht, um Kunden zu bringen: 3 Prinzipien für eine Website, die Kunden bringt.



