Seit einem Jahr verkauft dir gefühlt jede Agentur GEO: Generative Engine Optimization, damit dich ChatGPT empfiehlt. Oft als neues Projekt, mit eigenem Preis, neben dem SEO, das du vielleicht schon bezahlst.
Ganz ehrlich: GEO und SEO sind eigentlich fast dasselbe, nur neu verpackt. Ein paar Dinge sind wirklich neu, und die zeigen wir dir genauso. Am Ende weißt du, was du brauchst, was du selbst prüfen kannst und wofür du nicht doppelt zahlen solltest.
Vorweg, damit du das einordnen kannst: Wir sind selbst eine Agentur für SEO und GEO. Wir verkaufen beides, nur eben als eine Arbeit und nicht als zwei.
GEO, AEO und LLMO meinen fast dasselbe
Wer sich ein wenig umschaut, findet für dasselbe Thema ein halbes Dutzend Namen:
- GEO (Generative Engine Optimization) heißt, dafür zu sorgen, dass dich KI-Assistenten in ihren Antworten nennen.
- KI-SEO und ChatGPT SEO meinen dasselbe, nur auf Deutsch oder auf ein Werkzeug bezogen.
- LLMO (Large Language Model Optimization) meint wieder dasselbe, benannt nach der Technik hinter ChatGPT und Co.
- AEO (Answer Engine Optimization) ist der älteste der Begriffe. Er stammt aus der Zeit, als Google begann, Antworten direkt über den Ergebnissen zu zeigen, und Sprachassistenten wie Siri und Alexa Fragen vorlasen.
- AIO steht meist für die Optimierung auf die KI-Übersicht von Google, manchmal auch für alles zusammen.
Gemeint sind dabei immer dieselben Systeme: die KI-Übersicht und der KI-Modus von Google, ChatGPT, Gemini, Perplexity und Copilot.
SISTRIX, eines der bekanntesten SEO-Werkzeuge im deutschsprachigen Raum, sieht das in seinem Ratgeber zu KI-SEO genauso: KI-SEO ist dort keine eigene Disziplin neben SEO, und die vielen Namen haben vor allem einen Verkaufshintergrund. Ein neuer Name verkauft sich eben besser als „wir machen weiter gutes SEO“.
Google sagt selbst, KI-Suche ist SEO
Der deutlichste Satz zu dem Thema kommt von Google selbst. In seinem Leitfaden zur Optimierung für KI-Funktionen, zuletzt aktualisiert im Juli 2026, steht sinngemäß: Aus Sicht der Google-Suche ist die Optimierung für generative KI-Suche eine Optimierung für die Suche, und damit immer noch SEO.
Google erklärt auch, warum: Die KI-Antworten über den Suchergebnissen bauen auf denselben Systemen auf, die die normalen Ergebnisse sortieren. Wer dort gut steht, ist der KI schon bekannt. Im selben Leitfaden steht, dass du dafür keine besonderen Dateien, kein spezielles Markup und keine in kleine Häppchen zerteilten Texte brauchst.
ChatGPT ist nicht Google und sucht teils mit eigenen Quellen. Die Grundlage ist aber dieselbe: eine Website, die eine Maschine lesen, verstehen und der sie vertrauen kann.
Zum größten Teil machst du dieselbe Arbeit
Schau dir an, was gute Suchmaschinenoptimierung für ein lokales Unternehmen heute ausmacht:
- eine eigene Seite für jede Leistung, mit den Wörtern, nach denen deine Kunden suchen,
- klare Antworten auf die Fragen, die dir Kunden stellen,
- ein gepflegtes Google-Maps-Profil mit Bewertungen,
- überall dieselben Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer,
- eine schnelle, saubere Technik, die Suchmaschinen lesen dürfen.
Genau das ist auch die Liste für GEO. Eine KI empfiehlt, wen sie lesen, verstehen und prüfen kann, und all das prüft Google seit Jahren genauso. Für lokale Betriebe schreibt Google es im selben Leitfaden sogar ausdrücklich: Das Unternehmensprofil hilft dir, in KI-Antworten und in den normalen Ergebnissen sichtbar zu sein. Bei uns selbst hat darum jede Leistung ihre eigene Seite, wo es passt auch mit dem Ort, etwa Webdesign in Salzburg.
Wir sehen das bei unseren eigenen Projekten. Für Theragym, ein Physiotherapie- und Kursstudio in Hamburg, haben wir rund 15 Seiten für die lokale Suche bei Google gebaut. Heute kommt dort rund ein Viertel der Besucher über ChatGPT. Und unser eigener Vergleich der Webdesign-Agenturen in Salzburg tauchte nach rund 22 Stunden als Quelle in ChatGPT auf, mit einem ganz normalen Beitrag, geschrieben nach den Regeln für Google. Wie ChatGPT im Detail entscheidet, wen es nennt, steht in ChatGPT SEO: So empfiehlt ChatGPT dein Unternehmen.
Im Video fragen wir ChatGPT nach der besten Webdesign-Agentur in Salzburg, damit du siehst, wie so eine Nennung aussieht:
Gutes SEO bringt dich in die engere Wahl
Wie weit trägt die These? Ehrlich gesagt nicht ganz bis zum Ende, und die Zahlen zeigen auch, wo sie aufhört:
- Wer bei Google oben steht, wird öfter genannt. Seer Interactive hat im Jänner 2025 rund 10.000 Antworten von ChatGPT ausgewertet: Marken auf der ersten Seite bei Google tauchen deutlich häufiger in KI-Antworten auf.
- ChatGPT vertraut denselben Websites, wählt aber andere Unterseiten. Laut Ahrefs (September 2025) stehen nur rund 10 % der Seiten, die ChatGPT zitiert, bei Google in den Top 10. Auf der Ebene ganzer Websites sind es rund 32 %, also dreimal so viele.
- Auch Googles KI-Übersicht greift weiter aus. Im März 2026 kamen laut Ahrefs nur noch 38 % ihrer Quellen aus den Top 10, im Juli 2025 waren es 76 %. Google zerlegt eine Frage inzwischen in viele Teilfragen und zitiert, wer bei diesen Teilfragen gefunden wird.
Kurz gesagt: Gutes SEO bringt dich in den Kreis, aus dem die KI auswählt. Welche Seite sie dann nennt, entscheidet sie selbst. Darum hilft es so sehr, viele Fragen deiner Kunden einzeln und klar zu beantworten, statt eine Seite für alles zu haben.
Lange Fragen bringen dich schneller nach vorne
Hier liegt die größte Chance für kleinere Betriebe. Bei Google tippen die meisten zwei, drei Wörter: „Steuerberater Salzburg“. In ChatGPT fragen sie in ganzen Sätzen: „Welche Steuerberatung in Salzburg kennt sich mit Online-Shops aus und hat auch am Abend Termine?“ Solche langen, genauen Fragen heißen im SEO Long Tail. Jede einzelne wird selten gestellt, zusammen sind sie die große Mehrheit.
Bei den kurzen Begriffen trittst du bei Google gegen Seiten an, die seit Jahren Links und Bewertungen sammeln. Bei einer langen Frage gibt es diese Konkurrenz kaum. Es gewinnt, wer genau diese Frage klar beantwortet. Und die Zahlen zeigen, dass die KI weniger auf das Alter und die Stärke einer Website schaut als Google:
- Die Stärke der Domain zählt kaum. Green Flag Digital hat im September 2026 die meistzitierten Seiten in ChatGPT nachgemessen: Die Stärke einer Domain hatte keinen messbaren Einfluss darauf, ob eine einzelne Seite zitiert wird. Zehnmal so viele Backlinks brachten nur rund 10 % mehr Zitate.
- Neue Seiten werden schnell zitiert. Laut einer Auswertung von Profound tauchen neue Inhalte oft schon nach Tagen in KI-Antworten auf, nicht erst nach Wochen. Unser Salzburg-Vergleich war es nach 22 Stunden. Bis eine neue Seite bei Google oben steht, vergehen bei unseren Kunden einige Wochen bis Monate.
- Lange Fragen bekommen öfter eine KI-Antwort. Bei Suchen mit sieben und mehr Wörtern zeigt Google laut SE Ranking (Mai 2025) bei 37 bis 40 % eine KI-Übersicht, bei Suchen mit einem bis drei Wörtern nur bei 16 bis 19 %.
Für Theragym heißt das zum Beispiel: Wer ChatGPT nach einer Physiotherapie in Hamburg-Uhlenhorst fragt, bekommt Theragym genannt, weil die Website genau diese Leistung an genau diesem Ort beschreibt.
Ganz ehrlich: Long Tail ist kein neuer Trick. Auch bei Google sind lange Suchbegriffe leichter zu gewinnen, das gehört seit Jahren zum Handwerk. Neu ist, dass bei der KI fast jede Frage lang ist. Darum lohnt es sich, die echten Fragen deiner Kunden aufzuschreiben und jede auf deiner Website mit einem klaren Satz zu beantworten.
Drei Dinge sind bei GEO wirklich neu
Neu verpackt heißt nicht, dass sich gar nichts geändert hat. Drei Dinge zählen bei einer KI mehr als bei Google, und sie werden im klassischen SEO oft vergessen.
1. Erwähnungen zählen mehr als Links
Im klassischen SEO zählen Links von anderen Seiten. Für eine KI zählt vor allem, ob andere überhaupt über dich sprechen, auch ohne Link. Ahrefs hat das im Dezember 2025 bei 75.000 Marken ausgewertet: Erwähnungen einer Marke auf anderen Seiten hängen rund doppelt so stark damit zusammen, ob sie in KI-Antworten genannt wird, wie die Stärke ihrer Domain.
Für dich heißt das: Einträge in Verzeichnissen wie Herold, Bewertungen, ein Artikel in der Lokalzeitung oder ein Gastbeitrag zählen bei ChatGPT mehr, als du denkst. Echt müssen sie sein. Google schreibt selbst, dass gekaufte oder gestreute Erwähnungen weniger bringen, als man meint.
2. Die KI übernimmt ganze Sätze
Google zeigt einen Link, ChatGPT schreibt eine Antwort. Dafür nimmt es am liebsten Sätze, die eine Frage klar beantworten und allein stehen können: was du machst, für wen und wo, mit einer Zahl darin. Ein Werbetext wie „Ihr verlässlicher Partner seit 2004“ sagt einer KI nichts.
Darum steht bei uns ganz oben in jedem Beitrag „Auf den Punkt gebracht“, die Antwort in einem Satz. Mehr dazu steht in Was ist GEO?.
3. Gemessen wird die Nennung, nicht der Platz
Bei Google stehst du auf Platz 3 oder auf Platz 12. Bei ChatGPT gibt es keinen festen Platz: Stellst du dieselbe Frage zehnmal, bekommst du unterschiedliche Listen. SparkToro hat das Ende 2025 mit fast 3.000 Durchläufen gezeigt, dieselbe Liste kam seltener als in einem von hundert Fällen zweimal.
Gemessen wird darum auf vier Wegen, und alle kosten nichts:
- Die Search Console von Google hat inzwischen einen eigenen Bericht für die KI-Funktionen. Er zeigt, wie oft deine Seiten in der KI-Übersicht und im KI-Modus erscheinen.
- Die Statistik deiner Website zeigt, wie viele Besucher von chatgpt.com, perplexity.ai oder gemini.google.com kommen.
- Fünf echte Kundenfragen stellst du einmal im Monat mehrmals in ChatGPT und zählst, wie oft du genannt wirst.
- Jede neue Anfrage fragst du: „Wie sind Sie auf uns gekommen?“
Was du brauchst, hängt von deinem Stand ab
Für fast jedes lokale Unternehmen lautet die Antwort: beides, als eine Arbeit. Womit du anfängst, hängt davon ab, wo du heute stehst:
- Du wirst bei Google kaum gefunden. Fang mit SEO an. Den größten Teil von GEO erledigst du damit gleich mit.
- Du stehst bei Google gut, aber ChatGPT nennt dich nicht. Dann fehlt meist das Neue: Erwähnungen auf anderen Seiten und klare Sätze auf deiner Website.
- Du stehst bei beiden. Dann geht es ums Messen: Woher kommen deine Anfragen, und wo lohnt sich weitere Arbeit?
Wie schnell das alles für dich wichtig wird, hängt von deinen Kunden ab. Laut dem Ipsos AI Monitor 2026 finden es 61 % der Deutschen in Ordnung, wenn KI in der Online-Suche hilft, bei Gesundheit oder Geld sind es nur rund 30 %. Wer eine Praxis oder eine Kanzlei führt, merkt die KI also später als ein Hotel oder ein Handwerksbetrieb.
Das Meiste kannst du selbst prüfen
In einer halben Stunde siehst du, wo du stehst. Geh diese sechs Punkte durch:
- Google und ChatGPT dürfen deine Seite lesen. Beide lesen Websites mit eigenen Programmen, sogenannten Crawlern: Google mit dem Googlebot, ChatGPT mit dem OAI-SearchBot. In deiner robots.txt (deinedomain.at/robots.txt) darf keiner der beiden gesperrt sein. OAI-SearchBot ist laut OpenAI der Crawler für die Suche in ChatGPT. GPTBot sammelt dagegen nur Texte für das Training, wer ihn sperrt, verschwindet nicht aus der ChatGPT-Suche.
- Dein Google-Maps-Profil ist vollständig: die richtige Kategorie, jede Leistung, echte Fotos, Öffnungszeiten.
- Name, Adresse und Telefonnummer sind überall gleich: auf der Website, bei Google, bei Herold und im Firmen A-Z der WKO.
- Jede Leistung hat eine eigene Seite mit den Wörtern, die deine Kunden suchen.
- Oben auf der Startseite steht ein Satz, was du machst, für wen und wo.
- ChatGPT nennt dich. Frag fünfmal nach deinem Angebot in deiner Stadt und zähl mit.
Wo du Nein sagst, liegt die Arbeit, egal wie man sie nennt.
SEO verliert Klicks, aber kaum Kunden
Vielleicht hast du gehört, SEO sei tot, weil jetzt alle ChatGPT fragen. Lohnt sich SEO noch? Die Zahlen sagen ja. SISTRIX hat für Deutschland über 100 Millionen Suchbegriffe ausgewertet (Februar 2026, aktualisiert im Oktober 2026): Die KI-Übersicht erscheint bei rund jedem fünften. Wo sie steht, sinkt die Klickrate auf Platz 1 von 27 % auf 11 %. Insgesamt gehen dadurch rund 6,6 % aller Klicks aus der Google-Suche verloren.
Das ist ein echter Verlust, aber kein Ende: Mehr als neun von zehn Klicks bleiben. Und es trifft vor allem Wissensfragen wie „Wie hoch ist der Großglockner?“. Wer einen Installateur in Salzburg sucht, will am Ende einen Betrieb anrufen. Bei Suchen mit Ortsbezug erscheint die KI-Übersicht laut einer Studie von SE Ranking aus dem Mai 2025 nur bei rund 7 %.
Was sich ändert, ist der Klick. Wer die Antwort schon oben liest, klickt seltener. Umso wichtiger ist es, dass in dieser Antwort dein Name steht, und dafür brauchst du genau die Arbeit von oben. Wie du bei Google in deiner Region gefunden wirst, steht in unserem Beitrag zu Local SEO.
So erkennst du ein ehrliches GEO-Angebot
Bietet dir jemand GEO an, frag zuerst: „Was macht ihr anders als bei SEO?“ Eine ehrliche Antwort nennt die drei neuen Dinge von oben und sagt dir, dass der Rest dieselbe Arbeit ist.
Vorsichtig wären wir bei diesen Versprechen:
- Platz 1 in ChatGPT, garantiert. Den gibt es nicht, weil sich die Antworten bei jeder Frage ändern.
- Hunderte Erwähnungen in kurzer Zeit. Gestreute oder gekaufte Nennungen bringen laut Google weniger, als man meint, und eine KI erkennt sie mit der Zeit genauso.
- Eine llms.txt als Lösung. Google nutzt diese Datei laut eigenem Leitfaden nicht, und laut Ahrefs wurden 97 % dieser Dateien im Mai 2026 von keiner KI abgerufen.
- Spezielles Markup nur für die KI. Google schreibt selbst, dass du dafür kein besonderes Markup brauchst.
- GEO und SEO als zwei getrennte Pakete. Dann zahlst du die Seiten, die Texte und das Google-Profil zweimal.
Was GEO am Markt kostet und woran du ein seriöses Angebot erkennst, steht in Was kostet GEO-Optimierung?.
Wir machen SEO und GEO in einem
Studio Erlach ist eine Marketingagentur aus Salzburg. Wir sorgen dafür, dass neue Kunden dich bei Google und in ChatGPT zuerst finden.
Darum gibt es SEO und KI-Sichtbarkeit bei uns nur zusammen, als eine laufende Arbeit mit einem Bericht in Klartext jeden Monat. Willst du erst wissen, wo du heute stehst? Mit dem KI-Check sehen wir eine Woche lang von Hand nach, ob ChatGPT dich nennt oder deine Konkurrenz.
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Studio Erlach
SEO und KI-Sichtbarkeit
Wir sorgen laufend dafür, dass Google und ChatGPT dich nennen, wenn deine Kunden einen Anbieter suchen.
Gemeinsam mit SEO, weil es zum großen Teil dieselbe Arbeit ist. Monatlich kündbar, wir empfehlen mindestens drei Monate.
ab 1.200 € im Monat
- Seiten mit klaren Antworten auf die Fragen deiner Kunden
- Einheitliche Angaben im Google-Profil und in den Verzeichnissen
- Mehr Bewertungen und Erwähnungen auf anderen Seiten
- Jeden Monat ein Bericht in Klartext
Passt, wenn du schon eine gute Website hast und laufend sichtbarer werden willst.
Was drin ist



