Tipp heute mal in ChatGPT: „Welche Steuerberatung in Salzburg ist gut für Selbstständige?“ Du bekommst keine zehn blauen Links. Du bekommst eine Antwort, mit zwei, drei Namen darin. Und die Frage ist: Bist du einer davon?
Genau darum geht es bei GEO. Und das Thema ist gerade dabei, richtig groß zu werden: Die Suchen nach „GEO Optimierung“ haben sich innerhalb eines Jahres verzehnfacht, das zeigt der Keyword-Planer von Google für Österreich und Deutschland.
In diesem Beitrag erklären wir dir, was GEO ist, wie es sich von SEO unterscheidet und womit du heute anfangen kannst. Kleiner Spoiler: Es ist weniger neu, als viele tun.
Was GEO heißt
GEO steht für Generative Engine Optimization. „Generative Engines“ sind KI-Systeme, die dir eine Antwort schreiben, statt dir eine Liste mit Links zu zeigen: ChatGPT, Gemini, Perplexity, Claude und die KI-Antworten, die Google inzwischen über die normalen Ergebnisse setzt.
GEO ist alles, was dafür sorgt, dass diese Systeme dein Unternehmen kennen, verstehen und in ihren Antworten nennen. Manche sagen dazu auch KI-SEO oder ChatGPT SEO. Gemeint ist dasselbe.
Der Begriff stammt übrigens aus der Forschung: 2023 haben Forscher unter anderem von der Princeton University untersucht, welche Texte KI-Systeme bevorzugt zitieren. Mehr dazu weiter unten.
Wie sich das von SEO unterscheidet
Du musst es so sehen: Bei SEO kämpfst du um einen Platz in einer Liste. Bei GEO kämpfst du darum, in einer Antwort genannt zu werden. Drei Unterschiede:
- Wie gesucht wird: Bei Google tippen wir ein paar Stichwörter. Bei ChatGPT schreiben wir ganze Sätze, oder sprechen sie einfach ins Handy. Wer genau sagt, was er macht, für wen und wo, passt zu diesen Sätzen besser.
- Was am Ende zählt: Bei SEO der Klick auf deine Seite. Bei GEO die Nennung, oft sogar ohne Klick. Wer deinen Namen in einer KI-Antwort liest, sucht dich später direkt.
- Wie du es misst: Bei SEO mit Positionen und Klicks. Bei GEO mit Nennungen, Besuchern von chatgpt.com und den Anfragen, die darüber kommen.
Und jetzt das Wichtigste: Zum großen Teil ist es dieselbe Arbeit. Wer bei Google gut gefunden wird, taucht sehr wahrscheinlich auch in ChatGPT auf. GEO ersetzt SEO nicht, es baut darauf auf.
Wie eine KI entscheidet, wen sie nennt
Wie ChatGPT genau entscheidet, weiß außerhalb von OpenAI niemand. Aus dem, was wir bei unseren Kunden sehen, muss eine KI vier Dinge können:
- Dich lesen: Ihre Crawler müssen auf deine Website dürfen. Viele Websites sperren sie, ohne es zu wissen.
- Dich verstehen: Sie muss erkennen, was du machst, für wen und wo. Ein Werbetext wie „Ihr verlässlicher Partner seit 2004“ sagt ihr nichts.
- Dir vertrauen: Sie prüft, ob andere über dich sprechen: Bewertungen, dein Google-Profil, Einträge in Verzeichnissen, Erwähnungen auf anderen Seiten.
- Dich zitieren können: Sie nimmt am liebsten Sätze, die eine Frage klar beantworten. Die Forschung von 2023 kam genau dahin: Texte mit Quellen, Zahlen und Zitaten wurden in KI-Antworten deutlich öfter sichtbar.
Mehr ist es im Grunde nicht. Der Rest ist Fleißarbeit.
GEO in fünf Schritten
- 1. Die KI-Crawler freigeben. Schau in deine robots.txt (deinedomain.at/robots.txt). Stehen dort GPTBot, OAI-SearchBot, ClaudeBot oder PerplexityBot mit „Disallow: /“, sperrst du genau die Systeme aus, in denen du gefunden werden willst.
- 2. Der eine Satz. Schreib in einem Satz, was du machst, für wen und wo, und stell ihn sichtbar oben auf deine Startseite. Bei uns ist das: „Studio Erlach ist eine Marketingagentur aus Salzburg. Wir sorgen dafür, dass neue Kunden dich bei Google und in ChatGPT zuerst finden.“ Derselbe Satz steht überall, wo wir auftauchen.
- 3. Antworten statt Werbetexte. Nimm dir ein Blatt Papier und schreib die zehn Fragen auf, die dir Kunden am häufigsten stellen. Jede bekommt auf deiner Website eine klare Antwort, die Antwort gleich oben, am besten mit einer Zahl. Genau so bauen wir übrigens auch diesen Beitrag auf: ganz oben „Auf den Punkt gebracht“.
- 4. Eigene Belege. Echte Zahlen, echte Fotos, echte Fälle mit Namen. Eine KI zitiert lieber etwas, das nur du sagen kannst, als etwas, das auf hundert Seiten gleich steht.
- 5. Erwähnungen und Bewertungen. Ein gepflegtes Google-Profil, Einträge in Verzeichnissen wie Herold, Bewertungen, in denen deine Kunden die Leistung nennen. Wie das im Detail geht, steht in unserem Beitrag zu Local SEO.
Wenn du willst, dass wir das für dich übernehmen: So sieht unsere GEO-Optimierung aus.
Wie man GEO misst
- Besucher aus ChatGPT: In der Statistik deiner Website siehst du, wer von chatgpt.com kommt. Bei unserem Kunden Theragym in Hamburg ist das rund ein Viertel aller Besucher.
- Selbst fragen: Stell die Fragen deiner Kunden einmal im Monat in ChatGPT, Gemini und Perplexity, und notier dir, wer genannt wird. Du oder die Konkurrenz?
- Nachfragen: „Wie haben Sie uns gefunden?“ bei jeder neuen Anfrage. Immer öfter hörst du dann: „ChatGPT hat Sie empfohlen.“ Bei uns selbst kam der letzte neue Kunde genau so.
Lohnt sich GEO für dich?
Ganz ehrlich: Wenn deine Kunden vor dem Kauf eine Frage stellen, also fast jeder Dienstleister, dann ja. Und zwar jetzt, solange die meisten deiner Mitbewerber noch gar nicht wissen, dass es GEO gibt.
Für junge Unternehmen ist es sogar eine echte Chance: Google vertraut den Alteingesessenen mit vielen Links. Eine KI schaut mehr darauf, wer am genauesten zur Frage passt. Warum das so ist, steht im oben verlinkten Beitrag zu ChatGPT SEO.
Kurz zu uns
Servus, wir sind Studio Erlach, eine Marketingagentur aus Salzburg, spezialisiert auf SEO und GEO. Wir sorgen dafür, dass neue Kunden dich bei Google und in ChatGPT zuerst finden, in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Willst du wissen, ob ChatGPT dich schon empfiehlt? KI-Check anfordern: Wir sehen nach, ob ChatGPT dich nennt oder deine Konkurrenz, und was dir fehlt. Lieber erst kurz reden? Gespräch buchen.



