Marketing für Handwerker klingt nach Flyern, einem beschrifteten Bus und vielleicht einer Anzeige im Gemeindeblatt. Das alles kann man machen. Planbar wird es damit aber selten: Aufträge kommen, wenn sie kommen, und meist über Empfehlungen.
In diesem Beitrag geht es um das Online-Marketing für Handwerker, bei dem du selbst in der Hand hast, wie viele Anfragen kommen und welche. Ohne Portal dazwischen, und so, dass am Ende alles dir gehört.
Kurz vorweg, für wen das gilt: Marketing für Handwerksbetriebe funktioniert so überall dort, wo Kunden zuerst suchen und dann anfragen, vom Installateur über den Tischler bis zum Poolbauer. Egal, ob du seit zwanzig Jahren am Markt bist oder dich gerade selbstständig gemacht hast.
Die kurze Antwort: Kunden müssen dich selbst finden
Planbar Aufträge bekommst du, wenn Kunden dich selbst finden, statt dass du auf Empfehlungen wartest oder Anfragen bei einem Portal kaufst. Für diese Kundengewinnung im Handwerk gibt es fünf Kanäle, die aufeinander aufbauen:
- Das Google-Maps-Profil bringt dich in die Karte, kostenlos.
- SEO bringt dich mit einer eigenen Seite je Leistung in die Suche.
- Die Website macht aus Besuchern Anfragen.
- Werbung bringt sofort Besucher, solange du zahlst.
- Found First ist alles zusammen: das komplette Marketing-System für planbare, gute Aufträge.
Empfehlungen und Portale kannst du nicht planen
Kundenakquise im Handwerk heißt meistens: warten, bis dich jemand empfiehlt. Empfehlungen sind die besten Aufträge, die es gibt. Du kannst sie nur nicht bestellen. In einem guten Monat kommen fünf, im nächsten keine, und welche Aufträge kommen, suchst du dir auch nicht aus.
Portale versprechen, genau das zu lösen: Du kaufst Handwerker-Leads, und die Anfragen kommen. Der Haken ist, dass dieselbe Anfrage an mehrere Betriebe geht. Bei Aroundhome sind es laut eigener Website maximal drei Partnerfirmen. Du rufst also jemanden an, der gleichzeitig zwei andere Angebote bekommt, und oft entscheidet dann der Preis.
Dazu kommt: Das Profil, die Bewertungen und der Kontakt zum Kunden liegen beim Portal. Hörst du auf zu zahlen, ist alles weg.
Ein eigener Weg lohnt sich gerade jetzt. Im deutschen Handwerk reichen die Aufträge im Schnitt für 8,7 Wochen, und der Auftragsbestand geht zurück, schreibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks in seinem Bericht vom August 2026. Voll ist das Auftragsbuch längst nicht mehr überall.
Du musst dort sichtbar sein, wo deine Kunden schon suchen
Wer ein Bad sanieren, einen Pool bauen oder den Garten neu anlegen will, fragt zuerst Google, meist mit dem Ort dazu. „Poolbau Wien“ wird 1.000 bis 10.000 Mal im Monat gesucht, „Gartengestalter in der Nähe“ genauso oft, „Poolbau Salzburg“ 100 bis 1.000 Mal. Das sind die Zahlen aus dem Keyword-Planer von Google für Österreich und Deutschland, Stand Oktober 2026.
Die Nachfrage ist also da. Die Frage ist nur, wen diese Leute finden. Bei den meisten Suchen steht oben die Karte mit drei Betrieben und darunter eine Handvoll Websites. Wer dort steht, bekommt die Anfrage, und zwar von jemandem, der schon weiß, was er will.
Immer öfter fragen Kunden dafür auch ChatGPT. Wie du dort genannt wirst, steht in unserem Beitrag Wie gewinne ich online Kunden?
Fünf Marketing-Kanäle für Handwerker, die planbar Aufträge bringen
Alle fünf setzen dort an, wo gesucht wird: in der Karte, in der Suche und auf deiner Website. Die ersten vier kannst du selbst aufbauen, der fünfte ist alles zusammen.
1. Das Google-Maps-Profil bringt dich kostenlos in die Karte
Das Google-Maps-Profil, bei Google heißt es Unternehmensprofil, ist der schnellste Anfang: Es kostet nichts, ist an einem Nachmittag eingerichtet und bringt dich in die Karte, die bei den meisten Suchen ganz oben steht.
Darauf kommt es an:
- Die richtige Kategorie und jede Leistung einzeln, dazu das Gebiet, in dem du arbeitest.
- Fotos deiner Arbeiten statt Stockbildern.
- Bewertungen, die die Leistung nennen. Bitte nach jedem guten Auftrag um zwei Sätze. „Hat unser Bad in zwei Wochen saniert, sauber und pünktlich“ hilft dir mehr als fünf Sterne ohne Text.
Das gilt auch, wenn du dich gerade selbstständig gemacht hast: Mit zehn guten Bewertungen kannst du in der Karte vor Betrieben stehen, die es seit dreißig Jahren gibt und die ihr Profil nie angefasst haben. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in unserem Beitrag zu Local SEO.
Das Profil wirkt oft schon nach wenigen Wochen. In der Karte stehen aber nur drei Betriebe, und darunter beginnt die Suche.
2. SEO für Handwerker bringt dich mit einer Seite je Leistung in die Suche
SEO für Handwerker ist einfacher, als es klingt: Du gibst jeder Leistung eine eigene Seite, mit dem Ort. „Badsanierung Salzburg“, „Wärmepumpe Graz“, „Terrassenüberdachung Linz“. Eine einzige Seite „Leistungen“ mit zwölf Stichpunkten wird für nichts davon gefunden.
Lokale Suchbegriffe sind dabei dein Vorteil: Du trittst nur gegen die Betriebe deiner Gegend an. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in Google-Ranking verbessern.
Das braucht Geduld: Bis eine neue Seite bei Google oben steht, vergehen bei unseren Kunden meist drei bis sechs Monate. Dafür bleibt sie dort, ohne dass du für jeden Besucher zahlst.
Gefunden werden reicht allein aber nicht: Die Seite muss aus dem Besucher auch eine Anfrage machen.
3. Eine gute Website macht aus Besuchern Anfragen
Ein Besucher will auf deiner Website drei Dinge sofort sehen: was du machst, wo du arbeitest und dass du es gut machst. Für einen Handwerksbetrieb heißt das: Fotos von fertigen Arbeiten, am besten vorher und nachher, Bewertungen gleich oben und ein Satz dazu, in welchem Gebiet du unterwegs bist.
Dann die Anfrage. Ein Formular mit zehn Pflichtfeldern füllt abends am Sofa niemand aus. Besser sind drei, vier einfache Fragen zum Projekt, ein Feld für Fotos und am Handy ein Knopf zum Anrufen. Warum das so viel ausmacht, steht in Kontaktformular optimieren.
Über die Website steuerst du auch, welche Aufträge kommen, die Komplettsanierung statt des tropfenden Wasserhahns, den Auftrag in der Nähe statt 80 Kilometer entfernt:
- Zeig die Arbeiten, von denen du mehr willst. Wer nur Komplettbäder zeigt, bekommt Anfragen für Komplettbäder.
- Schreib dazu, in welchem Umkreis du arbeitest und ab welcher Größe du einen Auftrag annimmst.
- Nenn einen Preisrahmen. Wer liest, dass ein Bad bei dir zum Beispiel ab 15.000 € beginnt, fragt mit dem passenden Budget an.
Diese drei Kanäle brauchen Wochen bis Monate. Wer sofort Aufträge braucht, nimmt den vierten dazu.
4. Werbung für Handwerker bringt sofort Besucher, solange du zahlst
Werbung bringt Besucher ab dem ersten Tag, und sie endet an dem Tag, an dem du nicht mehr zahlst. Unsere Einschätzung, was sich davon lohnt:
- Google Ads für Handwerker: wenn du sofort Aufträge brauchst oder ein einzelner Auftrag viel wert ist. Die Rechnung dazu steht in SEO oder Google Ads.
- Fahrzeugbeschriftung und Bauschild: ja. Sie kosten einmal und wirken jeden Tag genau in der Gegend, in der du arbeitest. Schreib die Website groß drauf.
- Instagram und Facebook: gut als Schaufenster für deine Arbeiten, langsam als Quelle für Aufträge. Wer einen Installateur braucht, sucht bei Google.
- Flyer und Zeitungsanzeigen: selten. Sie erreichen vor allem Leute, die gerade nichts brauchen.
Für jede Werbung gilt: Sie schickt Leute auf deine Website. Bringt die keine Anfragen, verpufft das Geld. Darum kommt Werbung nach den ersten drei Kanälen.
5. Found First: das komplette Marketing‑System für planbare, gute Aufträge
Die ersten vier Kanäle kannst du selbst aufbauen, und für den Anfang brauchst du dafür keine Werbeagentur für Handwerker: Profil, Bewertungen und Fotos schaffst du allein. Die Seiten je Leistung, die Texte und die Technik dahinter sind Arbeit für Wochen, und die fehlen den meisten neben dem Tagesgeschäft.
Dafür gibt es uns. Studio Erlach ist eine Marketingagentur aus Salzburg. Wir sorgen dafür, dass neue Kunden dich bei Google und in ChatGPT zuerst finden.
Found First ist das Komplettpaket: Wir bauen dir in 90 Tagen alle vier als ein System auf, vom Google-Maps-Profil über die Seiten je Leistung bis zur Website, die aus Besuchern Anfragen macht, dazu die Angaben, die auch ChatGPT lesen kann. Die Zahl der Anfragen steht im Vertrag.
Dass so ein Kanal trägt, zeigen zwei Kunden aus anderen Branchen, das Prinzip ist dasselbe:
- Shooting Guns Vienna, eine Schießsportanlage in Wien, hatte am Anfang weder eine Website noch eine Online-Buchung und bekommt heute über 30 Buchungen im Monat über die Website.
- Theragym, ein Physiotherapie- und Kursstudio in Hamburg, bekommt über 10 Anfragen im Monat.
Ein Handwerksbetrieb ist unter diesen beiden nicht, das sagen wir offen dazu.
Was Found First kostet und was drin ist:
-
Found First Das Marketing-System für planbare Aufträge.
9.000 €
3.000 € zum Start, 6.000 € erst, sobald so viele Anfragen gekommen sind, dass sich Found First von selbst bezahlt hat.
- In 90 Tagen aufgebaut. Website, Google, Google Maps und KI‑Antworten.
- Anfragen garantiert. Die genaue Zahl halten wir vorher schriftlich fest.
- Sechs Monate betreut. Hosting und Wartung sind inklusive.
- Alles gehört dir. Was wir aufbauen, bleibt bei dir.
Passt, wenn du einen ganzen Kanal für neue Kunden brauchst, die Website eingeschlossen.
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